Zur stationären Versorgung steht unseren Patienten mit schweren Erkrankungen die Infektionsstation 68-2 zur Verfügung.


Hier werden seit über 40 Jahre Patienten mit allen schweren, stationär therapiebedürftigen Infektionserkrankungen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Ansteckungsfähigkeit behandelt. Hierzu gehören regelhaft Patienten mit komplizierten lokalen oder systemischen Infektionen, z.B. Erkrankungen mit hochresistente Erreger, isolierungspflichtige Infektionen wie offene Tuberkulose, Malaria, unklarem Fieber bei Tropenrückkehrern und Patienten mit allen Folgeerkrankungen der HIV-Infektion und AIDS. In enger Zusammenarbeit mit dem hämatologisch-onkologischen Bereich der Medizinischen Klinik II erhalten Tumorpatienten stationäre Chemotherapien.

Die Station verfügt über einen hohen Anteil an Mitarbeitern mit Zusatzqualifikationen im Bereich der Infektiologie und Tropenmedizin, sowohl im ärztlichen, als auch im pflegerischen Dienst.


Die Infektionsstation des Universitätsklinikums Frankfurt war eine der ersten in Deutschland, auf der Patienten mit HIV Infektionen behandelt wurden. Darüberhinaus ist sie auch die Sonderisoliereinheit der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz und betreut in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum der Stadt Frankfurt, bestehend aus dem Amt für Gesundheit und der Berufsfeuerwehr, Patienten mit isolationspflichtigen Erkrankungen.

Die Indikation zur stationären Aufnahme sowie der Aufnahmetermin werden in der Regel von Ihrem behandelnden Arzt am HIV Center gestellt bzw. vereinbart.

Anfragen bezüglich der Auf- oder Übernahme von niedergelassenen Kollegen oder aus anderen Krankenhäusern bitten wir an den aufnehmenden Oberarzt der Infektionsstation unter der Nummer 069 - 6301 - 84682 oder -4654 zu richten.


Für akute Notfälle außerhalb der Dienstzeit bitten wir Sie sich an die Zentrale Notaufnahme des Universitätsklinikums zu wenden.


Genauere Informationen finden Sie auch unter der KGU Seite der 68-2.